Das Dorf begegnet uns erstmals 1338 im Zusammenhang mit einem danach genannten Adelsgeschlecht de Linde (STA Weimar). Nach 1450 ist es als Siedlung aufgegeben worden. Im 16. Jh. wurde hier ein Schäfereigut der Herrschaft Blankenhain errichtet, für das Bauern in Oettern und Mechelroda Frondienste zu leisten hatten. Das Gut wurde nach Übergang der Territorialhoheit an Sachsen-Weimar-Eisenach 1815 als Kammergut (1884 191ha) weiter geführt und 1906 in Privateigentum verkauft. Seit 1850 ist es nach Mechelroda eingemeindet.